Hanföl in der Ernährung

Hanföl - ein echter Alleskönner

Ein hoher Eiweißanteil, wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Mineralien wie Phosphor, Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Natrium, Mangan, Zink und Kupfer, viele Vitamine - es gibt zahlreiche Gründe dafür, Hanf und damit auch Hanföl als Superfood zu bezeichnen. In diese Kategorie fallen alle Lebensmittel, die sich positiv auf die Gesundheit auswirken können. Wie gesund Hanf und die aus der Pflanze gewonnen Produkte sind, haben die Menschen schon vor mehreren tausend Jahren erkannt.

Vor allem die Samen des Hanfes, die sogenannten Hanfnüsschen, waren eines der Grundnahrungsmittel antiker Zivilisationen. Es gilt heute als wissenschaftlich erwiesen, dass die Menschen in Persien, Ägypten, China, Indien sowie in Nord- und Südamerika Hanf angebaut und auch als Lebensmittel genutzt haben. Die antiken Völker haben die Nüsschen entweder pur gegessen, zu Mehl gemahlen oder aber - wie es auch heute noch der Fall ist - zu Öl beziehungsweise Butter verarbeitet.

Hanföl ist in den Küchen angekommen

Hanföl, das mittlerweile nicht nur Profiköche, sondern auch viele gesundheits- und ernährungsbewusste Hobbyköche für sich entdeckt haben, kann mit zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffen punkten. Sofern es schonend kaltgepresst ist, verfügt es über

  • Omega-6-Fettsäuren (Linolsäure)
  • Omega-3-Fettsäuren (α-Linolensäure)
  • Ölsäure
  • Gamma-Linolensäure
  • gesättigte Fettsäuren
  • Terpene
  • Vitamin E, B1 und B2

Vor allem die essentiellen Fettsäuren Omega 6 und Omega 3 sind in Hanfsamen und damit auch im Hanföl in großer Menge enthalten. Doch nicht nur auf die Menge kommt es an, sondern auch auf das Mengenverhältnis der beiden Fettsäure-Gruppen. Das ist mit 3:1 ideal für die menschliche Gesundheit.  Der menschliche Körper kann beide Fettsäuren nicht selbst herstellen. Diese müssen immer über die Nahrung zugeführt werden.

Immer eine gesunde Alternative

Durch die vielen wertvollen Inhaltsstoffe ist Hanföl nicht nur für Vegetarier und Veganer eine echte und gesunde Alternative zu herkömmlichen Ölen. Beim Kauf solltest Du darauf achten, dass es sich um kaltgepresstes Hanföl in Bioqualität handelt. Das ist an seiner gelblich-grünen Farbe zu erkennen.

Je dunkler der Ton, desto wärmer wurde es gepresst. Damit die wertvollen Inhaltsstoffe vor Lichteinfall geschützt sind, wird das Öl in dunklen Flaschen abgefüllt. Dort ist es nach dem Öffnen rund acht Monate haltbar - sofern kühl und dunkel gelagert. Licht und Sauerstoff können die wertvollen Fettsäuren zerstören. Die Folge: Es schmeckt nicht mehr nussig-mild, sondern bitter-ranzig.

Viele Einsatzmöglichkeiten beim Kochen

Damit es gar nicht so weit kommt, kann man das Hanföl  sowie die Hanfnüsschen problemlos in die Lebensmittelzubereitung integrieren. Die Nüsschen lassen sich beispielsweise über Müsli, Salate oder in Joghurts streuen und verleihen dem Essen einen angenehm nussigen Geschmack. Öle eignen sich perfekt für die Zubereitung von kalten Speisen wie Salatdressings oder Dips.

Du kannst auch gekochte Speisen mit Hanföl verfeinern. Allerdings solltest Du hier auf die Temperatur achten: Ab 165 Grad Celsius werden die wertvollen Fettsäuren zerstört. Deswegen ist es sinnvoll, das Öl nach dem Kochvorgang über die Gerichte zu träufeln. Und dann heißt es: Guten Appetit.



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